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Viel Aufklärungsarbeit erforderlich 02.06.2009

Bericht von der Jahreshauptversammlung 12.05.2009

Vorstellung der Kandidaten für den Ortschaftsrat in Mückenloch 11.05.2009

Bericht von der Nominierungsversammlung zum Gemeinderat 23.03.2009

Bericht von der Nominierungsversammlung zum Ortschaftsrat Dilsberg 16.03.2009

Bericht von der Nominierungsversammlung zum Kreistag 11.03.2009


Wahlstände der Freien Wähler

Viel Aufklärungsarbeit erforderlich

"Wie fülle ich die Stimmzettel richtig aus ?", das war die neben Fragen zum Wahlprogramm am Häufigsten gestellte und diskutierte Frage an den Wahlständen der Freien Wähler in Neckargemünd, Dilsberg und Mückenloch. Die Freien Wähler nehmen diese Frage zu Anlass, nochmal auf das Wahlverfahren hinzuweisen: Bei der Gemeinderatswahl ist unbedingt darauf zu achten, dass die Höchstzahl der Bewerberinnen und Bewerber pro Wohnbezirk eingehalten wird. Das bedeutet, dass Wahlberechtigte nicht mehr als 14 Kandidaten aus dem Wohnbezirk Neckargemünd (= Kernstadt und Kleingemünd), nicht mehr als 4 Dilsberger und jeweils nicht mehr als 2 Mückenlocher und Waldhilsbacher Kandidaten wählen dürfen. Zusätzlich ist die Höchstzahl von 22 Stimmen zu beachten. Bei der letzten Wahl waren in einzelnen Wahlbezirken teilweise bis zu 25 % der abgegebenen Stimmen ungültig - es empfiehlt sich also unbedingt, die Stimmzettel genau zu überprüfen. Auf der Homepage der Freien Wähler (www.freie-waehler-ngd.de) ist ein Musterblatt zum Herunterladen eingestellt, dass als Ausfüllhilfe dient. Selbstverständlich steht dieses Musterblatt auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr am Wahlstand der Freien Wähler auf dem Marktplatz zu Verfügung.
Einfacher haben es die Wähler bei den Ortschaftsrats- und den Kreistagswahlen, da dort nur die Höchststimmenzahlen zu beachten sind. Aus vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürger blicken die Freien Wähler erwartungsvoll auf die Ergebnisse, die wohl am späten Montagabend oder am Dienstag feststehen werden: "Viele Wahlberechtigte haben unsere Arbeit in den letzten Jahren, unsere Kandidatinnen und Kandidaten und unsere Wahlaussagen gelobt. Das sollte sich hoffentlich in einem guten Stimmenergebnis auswirken", so der 1. Vorsitzende der Freien Wähler, Frank Volk. Weitere Informationen: www.freie-waehler-ngd.de


Jahreshauptversammlung Freie Wähler

Ideen und Chancen für Neckargemünd und seine Ortsteile

Ganz im Zeichen der Kommunalwahl stand die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler im “Schützenhaus•. Im Zuge der Kandidatenfindung seien viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt worden. Dabei habe man viel Lob für die Arbeit der letzten Jahre erhalten, so der 1. Vorsitzende Frank Volk. Ausnahmslos sei es gelungen, für die Listen Bewerberinnen und Bewerber zu finden, die ein dauerhaftes Engagement anstreben, und nahezu alle engagieren sich bereits im Ehrenamt, sei es in Vereinen, Beiräten oder Organisationen. Zudem decke die Liste alle wichtigen Themenfelder und ein breites Berufsspektrum ab. “Mit diesen Persönlichkeiten kann es uns gelingen, unser Ergebnis von 20 % bei der letzten Wahl deutlich zu verbessern•, gibt Frank Volk das Ziel vor. Aus der aktuellen Gemeinderatsarbeit berichteten die Stadträte Martin Holschuh, Giuseppe Fritsch und Karlheinz Streib, von der Landesversammlung der Freien Wähler in Mannheim Frank Volk.
Einen Höhepunkt bildete das Referat der Gemeinderatskandidatin Bettina Hantmann-Willmes, die auf die verschiedenen Aspekte der Wahlwerbung einging. In Neckargemünd seien bei der letzten Wahl alleine fast 18.000 Stimmen verschenkt oder ungültig abgegeben worden. Bernhard Hoffmann und Karlheinz Streib konnten hierzu vom Dilsberg berichten, daß viele Wählerinnen und Wähler deshalb ungültige Stimmen abgegeben hatten, weil sie mehr als 4 Bewerberinnen und Bewerber wählten. Während der Wahlwerbung will man gezielt die Wahlberechtigten auf die Fehlerquellen aufmerksam machen.
Bettina Hantmann-Willmes ging auf das Wahlprogramm ein und verdeutlichte anhand von Beispielen den Nutzen, der den Bürgerinnen und Bürgern aus der Umsetzung erwachse. “Dies den Wählern zu veranschaulichen ist unsere Aufgabe in den nächsten Wochen•, so die selbständige Organisationsberaterin, Trainerin und Coach, die sich als neues Mitglied bei den Freien Wählern bereits stark engagiert.
“Die Wahlwerbung der Freien Wähler wird dieses Mal etwas anders aussehen•, so Frank Volk in seinen Dankesworten an die Referentin, die die wesentlichen Maßnahmen bereits erwähnt hatte: Einen Stand auf dem Maimarkt in Zusammenarbeit mit den Freien Wählern der Metropolregion, die Herausgabe von insgesamt fünf Publikationen für die Kommunalwahlen, den direkten Kontakt mit den Wählerinnen und Wählern an Wahlständen auf dem Neckargemünder Marktplatz, in Dilsberg und Mückenloch, sowie die eine oder andere Überraschung habe man vor. Aus dem Kreis der Kandidatinnen und Kandidaten kamen interessante Ideen, wie sich die Bewerber den Wählern präsentieren wollen. Man werde sparsam plakatieren. Die Plakate werden, im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern, erst ab dem 11. Mai, wie es durch die Stadtverwaltung per Gemeinderatsbeschluß vorgegeben ist, aufgestellt. Neben der indirekten Wahlwerbung setzen die Freien Wähler jedoch hauptsächlich auf den direkten Kontakt mit der Bevölkerung. “Ideen und Chancen für Neckargemünd und seine Ortsteile• - so lautet die Überschrift über den programmatischen Aussagen.
Zum Abschluß konnte Frank Volk noch interessante Ergebnisse aus bundesweiten Umfragen erwähnen: 28 % der Bundesbürger können sich demnach vorstellen, bei einer Bundestagswahl die Freien Wähler zu wählen. Auch wenn sich die Neckargemünder Freien Wähler an überregionalen Wahlen nicht beteiligten und das gleichsam nicht bedeute, dass man bei einer überregionalen Wahl hohe Prozentsätze erhalte - die Marke “Freie Wähler• sei jedenfalls bekannter geworden, und “wenn wir schon bundesweit soviel Zuspruch erhalten, dann kann es in Neckargemünd eigentlich nicht weniger sein.• Man wird es sehen, am 7. Juni, beziehungsweise in den Tagen danach, wenn die Stimmen ausgezählt sind. Weitere Informationen: www.freie-waehler-ngd.de


Mückenloch: Freie Wähler setzen auf die Jugend

Allenthalben hört man es: „Es sollten junge Leute in die (Kommunal-)Politik !" - die Freien Wähler warten in Mückenloch mit einer Liste auf, bei der die 9 Kandidaten im Schnitt 34,7 Jahre alt sind.
Die Tatsache, dass von den 5 amtierenden Freie-Wähler-Ortschaftsräten nur noch Willi Wallstab erneut kandidiert – die anderen vier Räte stehen aus beruflichen bzw. privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung – wurde genutzt, um jungen Kandidatinnen und Kandidaten die Chance zu geben.
Die Liste wird angeführt von der selbständigen Maschinenbautechnikerin Christina Kubesch (43), die sich in der Evangelischen Kirche Mückenloch als Kirchenälteste engagiert. Sie nennt als Interessenschwerpunkte die Modernisierung (insbesondere die Ausstattung von Mückenloch mit DSL), die Stärkung des Tourismus und die Förderung des kulturellen Angebots.
Wie eingangs erwähnt ist der Nautiker Willi Wallstab (57) der einzig Überbleibende der mit 5 Sitzen stärksten Fraktion im Mückenlocher Ortsparlament. Der 2. Vorsitzende des BSC will die Belange der Bürgerinnen und Bürger sowie der dörflichen Gemeinschaft nach innen und außen vertreten.
Die 50jährige Rentnerin Andrea Singer kandidiert auf Platz 3 und möchte sich für Senioren, Familie und Soziales und den Erhalt der Geschäfte, Gaststätten und des Ortsbildes einsetzen.
Mit 21 Jahren ist die Auszubildende Jacqueline Mann die jüngste Kandidatin auf der Liste der Freien Wähler. Die aktive Beisitzerin im Vorstand des Musikverein Trachtenkapelle engagiert sich für die Jugendförderung, die Förderung des kulturellen und dörflichen Lebens und den Zusammenhalt der Vereine.
Waldemar Schneider (29) ist selbständiger Stuckateurmeister und möchte die Bürger speziell in Baufragen und in Fragen der Energieeinsparung unterstützen. Ihm liegen die Förderung und Unterstützung der Bürgeraktivitäten am Herzen.
Vor ein paar Jahren, so schildert Patrick Seckel (23), war er enttäuscht von der Kommunalpolitik. Nun nutzt er die Chance, und kandidiert selbst. Und dies nicht nur für den Ortschaftsrat, sondern gemeinsam mit Christina Kubesch und Willi Wallstab auch für den Gemeinderat. "Jetzt kann ich mich und meine Vorstellungen selbst einbringen" sagt der Technische Angestellte, der als EDV-Berater tätig ist.
Ähnlich sieht es die Hausfrau Meike Freund (32): "Nach meinem Auslandsaufenthalt kann ich mich nun für mein Heimatdorf einbringen", so die Tochter des früheren Ortsvorstehers Rüdiger Freund, die ihr Studium in Germanistik und Anglistik mit dem Magister abgeschlossen hat und am Gymnasium Neckargemünd ehrenamtlich in der Hausaufgabenbetreuung tätig ist.
Dem Maler und Lackierer Kai Singer (30), der als Co-Trainer und Spielausschuss beim BSC engagiert ist, liegt naturgemäß die Vereins- und Jugendförderung besonders am Herzen.
Auf Platz 9 der Liste kandidiert die Bäckereifachverkäuferin Monika Peller (25), die bei der Feuerwehr in Mückenloch aktiv ist und sich für den Erhalt der Feuerwehrabteilung und die Vereins- und Jugendförderung stark macht.
Nun liegt es an den Wählerinnen und Wählern, dem Wunsch nach Verjüngung am Wahltag Taten und Stimmen folgen zu lassen.


Freie Wähler nominieren für den Gemeinderat

23 Persönlichkeiten für Neckargemünd

"Andere reden von einer starken Liste, ich spreche von
starken Persönlichkeiten und 23 klugen Köpfen", so der 1. Vorsitzende der Freien Wähler Neckargemünds, Frank Volk, zum Auftakt der Nominierungsversammlung im Schützenhaus. Es sei gelungen, viele zum Engagement für die Gesellschaft bereiten Bürger als Kandidaten zu gewinnen. "Sie gehören jetzt schon zu den Gewinnern, denn sie werfen ihren Hut in den Ring, wo andere oft nur herumnörgeln." Die Kandidaten aber seien bereit, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen.
Der Vorsitzende
Frank Volk führt die in geheimer Abstimmung nach dem Platzziffernprinzip aufgestellte Liste an. Das Ziel sei es, dieses Jahr mit einer stärkeren Fraktion in den Gemeinderat einzuziehen. "Verjüngung tut dem Neckargemünder Gemeinderat gut", so der 41jährige Diplom-Bankbetriebswirt. Auf den folgenden Plätzen kandidieren mit dem Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister-Stellvertreter Jürgen Rehberger (54 Jahre, Bankprokurist) und dem Stadtrat Martin Holschuh (49, selbständiger Elektromeister) zwei Kommunalpolitiker mit langjähriger Erfahrung. Neu auf der politschen Bühne - zumindest in Neckargemünd - ist Bettina Hantmann-Willmes (43). Die freiberufliche Organisationsberaterin wird sich für Wirtschaftsförderung, zukunftsorientierte Standort-Politik und ökologisch orientierte Regionalpolitik einsetzen. Erfahrungen in der Kommunalpolitik hat die Diplom-Betriebswirtin (BA) bereits in Bensheim gesammelt. Der Stadtrat Giuseppe Fritsch (62, selbständiger Kfz-Meister) hat seine Erfahrungen in der Umwelt- und Verkehrspolitik eingebracht; unter anderem hat er detaillierte Vorschläge zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt vorgelegt. Der Maschinenbautechniker Hermann Streib (53), der sich für die Förderung der Vereine stark macht, hatte bereits bei der letzten Wahl vor 5 Jahren ein beachtliches Ergebnis erreicht. Ihm folgen mit dem Rechtswalt Dr. Meinhard Erben (43) und dem Mechaniker Klaus Gerstner (48) zwei Neulinge auf dem kommunalpolitischen Parkett. Gerstner möchte das Bürgerengagement fördern und sich insbesondere auch im Bereich der Energieversorgung und der Verkehrsangelegenheiten einbringen. Der als Sachkundige Person § 14 AMG in der Pharmazeutischen Industrie tätige Apotheker und Lebensmittelchemiker Dr. Manfred Rothe (50, Kirchenältester der Ev. Markusgemeinde) ist seit Jahren in Ehrenämtern und kommunalpolitisch in Ausschüssen der Stadt Neckargemünd aktiv. Seine Schwerpunkte sind Transparenz in der Politik, Bauwesen, Verkehr, Umwelt und Handel. Mit dem
Kleingemünder Zahnarzt und 2.Vorsitzenden der "Neckargemünder Tafel"
Luigi "Gino" Promenzio (48) folgt wiederum ein Neuling auf Platz 10 der Liste. Ihm liegt naturgemäß die Gesundheits- und Sozialpolitk, sowie die Umweltpolitik besonders am Herzen. Im regen Wechsel zwischen neuen Gesichtern und guten alten Bekannten folgt der frühere Vorsitzende der Freien Wähler, der Kieferorthopäde Dr. Herbert Heiligers (61) auf Platz 11, der sich in den Bereichen Jugend, Soziales und Städtepartnerschaften besonders einbringen möchte. Der Angestellten und gelernten Mediengestalterin Regina Reinwald liegt besonders die Kinderbetreuung nahe. "Hier haben die Freien Wähler vieles bewegt, und deshalb bin ich jetzt auch dabei." Der promovierte Chemiker Dr. Walter Gilbert (54) interessiert sich besonders für die infrastrukturelle Belange wie Stadtplanung, Energieplanung, Ökologie und Umweltschutz. Den Interessen von Tourismus und Gastronomie wird sich der Gastwirt Jürgen Koser (52) auf dem 14. Platz annehmen. Diese Themen vertritt er seit vielen Jahren im Wirteverein.
Für den Dilsberg kandidieren der Stadtrat und Dipl. Finanzwirt (FH)
Karlheinz Streib (56), der stellvertretende Ortsvorsteher und Sparkassenbetriebswirt i.R. Bernhard Hoffmann (60) und die beiden selbständigen Unternehmer Hans-Hermann Erles (62) und Andreas Weber (47). Allen liegt die Stärkung der Infrastruktur des Dilsbergs am Herzen, und insbesondere der "Burgvogt" Andreas Weber verkörpert geradezu ideal das Thema Tourismus.
Der Nautiker, Ortschaftsrat und 2. Vorsitzende des BSC,
Willi Wallstab (57) führt den Mückenlocher Abschnitt des Stimmzettels für die Freien Wähler an. Ihm folgenden die selbständige Maschinenbautechnikerin und Kirchenälteste in der evangelischen Kirche, Christina Kubesch, und der 23jährige EDV-Berater Patrick Seckel. "Früher habe ich mich mit meinen Freunden beschwert, daß nichts los ist. Dann versuche ich halt selbst etwas zu bewegen", bringt Seckel seine Ambitionen auf den Punkt.
Die Oberstudienrätin
Ulrike Delacroix und der Rentner Wolfgang Thon komplettieren die Liste für Waldhilsbach. Ulrike Delacroix sieht die Altersteilzeit als Chance, sich auch in der Kommunalpolitik einzubringen, und Wolfgang Thon ist seit Jahren einer der wenigen, der sich als Zuhörer regelmäßig bei Gemeinderatssitzungen aufhält, auch wenn es nicht um die Belange vor der eigenen Haustür geht.
Die Wahlen wurden vom 2. Vorsitzenden und früheren Ortsvorsteher von Mückenloch, Rüdiger Freund, der Mückenlocher Ortschaftsratskandidatin Meike Freund, und dem Rechtsanwalt und Kandidaten für den Ortschaftsrat in Dilsberg, Hans-Werner Jungbluth geleitet.
Das ehrgeizige Wahlprogramm wird in den nächsten Wochen den Bürgern erläutert.
"Die Zeichen für uns stehen gut", so der Vorsitzende Frank Volk und Stadtrat Jürgen Rehberger im Schlußwort. "Auch wenn uns die Zusammenlegung der Wahl mit der Europawahl Stimmenanteile kosten wird" und insbesondere das Antreten der bayerischen Freien Wähler bei den Europawahlen kritisch gesehen wird. "Wir in Baden-Württemberg stehen zu unserem Grundsatzbeschluß: Wir treten nur bei Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und Kreistagswahlen an." Denn das sei die Stärke der Freien Wähler: Bürgernah, unabhängig, sachbezogen für Neckargemünd und seine Ortsteile.



hintere Reihe von links nach rechts: Bernhard Hoffmann, Hans-Hermann Erles, Jürgen Koser, Hermann Streib, Andreas Weber, Jürgen Rehberger, Dr.Herbert Heiligers, Klaus Gerstner, Martin Holschuh, Dr. Meinhard Erben, Dr. Manfred Rothe, Patrick Seckel, Dr. Walter Gilbert, Luigi Promenzio, Wolfgang Thon. Vordere Reihe von links nach rechts: Karlheinz Streib, Regina Reinwald, Ulrike Delacroix, Bettina Hantmann-Willmes, Giuseppe Fritsch, Christina Kubesch, Frank Volk. Foto: Kerstin Schmid (Foto Sauer)


Infrastruktur in Dilsberg erhalten - Nominierungsversammlung für den Ortschaftsrat

In der kürzlich im Gasthaus „zur Linde“ abgehaltenen Mitgliederversammlung der Freien Wähler Neckargemünd e.V. wurden die Kandidaten für die Wahl am 7. Juni zum Ortschaftsrat in Dilsberg nominiert.

Die Spitzenplätze 1 bis 3 nehmen die bereits im Ortschaftsrat vertretenen Kandidaten Karlheinz Streib, Bernhard Hoffmann und Hans-Hermann Erles ein. Dipl. Finanzwirt (FH)
Karlheinz Streib hat – auch als Gemeinderat – die Finanzen der Stadt fest im Blick und kann durch seine Mitgliedschaft in zahlreichen Dilsberger Vereinen auf breiter Basis die Anregungen der Bürger aufnehmen.
„Wir alle setzen uns dafür ein, dass die örtlichen Einrichtungen wie Feuerwehr, Ortsverwaltung, Friedhof oder Kindergarten in unserem Dorf und damit die Infrastruktur unseres Ortes erhalten bleibt“.
Bernhard Hoffmann als Sparkassenbetriebswirt im Ruhestand und als stv. Ortsvorsteher bekam in den letzten Jahren einen guten Einblick in die Aufgaben der Gemeinde, zumal auch er Mitglied in vielen Vereinen ist und sein Ohr am Geschehen in Dilsberg hat. „ Ich will mich für meinen Heimatort engagieren und das in Dilsberg im letztjährigen Jubiläumsjahr außerordentliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft weiter fördern“.
An dritter Stelle auf der Kandidatenliste wurde der langjährige Ortschaftsrat und selbständige Unternehmer
Hans-Hermann Erles nominiert, der sich auch immer wieder mit seinen ehrenamtlich organisierten Initiativen wie die Brunnenrenovierung in der Oberen Str. und durch die Neugestaltung des Rosenplatzes für den Dilsberg einsetzt. „Ich meine, dass wir selbst in Dilsberg kleine Gewerbebetriebe gut vertragen können, Möglichkeiten dafür gibt es auch bei uns auf dem Berg genug; auch dafür setze ich mich ein“.
Auf dem 4. Platz steht die hauswirtschaftliche Betriebsleiterin der Orth. Klinik Heidelberg,
Heike Ruf, die sich neben ihrer Mutterrolle auch beim Frauenchor „Coryfeen“ engagiert und dafür steht, dass die Familienpolitik nicht in Vergessenheit gerät. Platz 5 erhielt die gelernte Biotechnikerin Ingrid Schmitt, vom Dilsbergerhof. „Ich will mich mit all meinen Fähigkeiten vor allem auch für die Belange der „Höfemer“ einsetzen“ lässt sie verlauten. „Erkennen und verbessern, das sind meine Leitgedanken nicht nur bei der Bewirtschaftung der Burg Dilsberg seit über einem Jahr, wobei mir beim Erkennen die Bürger sehr wichtig sind. Die Förderung des Tourismus in Dilsberg ist mir sicher mit der „Wiederbelebung“ der Burg im ersten Jahr meiner Burgpacht schon gut gelungen“, so Burgvogt Andreas Weber auf dem 6. Platz der Liste der Freien Wähler für den Ortschaftsrat von Dilsberg. Jürgen Maurer, Sohn von Rudolf Maurer, führt die Familientradition der Maurers auf dem 7. Platz fort. „ Auch mir ist bewusst, dass man sich in Dilsberg einfach engagieren muss, um die Lebensqualität unseres Dorfes zu erhalten“. Den 8. Listenplatz erhielt der Polizeibeamte Rüdiger Ruf, der sich auf verkehrstechnische Fragen in der Gemeinde spezialisiert hat. "Ich bin immer wieder auf Achse, weil es bei den örtlichen Straßen, Wegen und Plätzen viel zu tun gibt."
Mit der zahnmedizinischen Fachangestellten,
Sandra Bellem aus der Rainbach auf dem 9. Platz konnten die Freien Wähler auch die Jugend mit ins Boot nehmen. „Ich werde mich vor allem um die Belange der Jugend und der Rainbacher Bürgerinnen und Bürger kümmern, da ich vor Ort die besten Kontakte habe“ lässt sie mit einem frischen, jungen Lächeln verlauten. Ein gestandener Vertreter der juristischen Zunft, der in Dilsberg praktizierende Rechtsanwalt Hans-Werner Jungbluth, wurde als 10. Kandidat auf der Liste des Ortschaftsrates bei den Freien Wählern nominiert. „Nachdem ich nun auch meinen beruflichen Mittelpunkt auf den Dilsberg verlegt habe, bin ich näher am örtlichen Geschehen und kann mich für den Dilsberg stark machen“.

Bei der Nominierungsversammlung, die vom Vorsitzenden Frank Volk souverän geleitet wurde, kam auch immer wieder zum Ausdruck, dass die Freien Wähler keine Partei sind, sondern die Kandidaten bei allen Entscheidungen allein nach ihrem Gewissen entscheiden und nicht an eine Parteiräson gebunden sind. „Fraktionszwang gibt es bei uns nicht; hier in den Gemeindeparlamenten entscheidet jeder Freie Wähler nach seinem besten Wissen und Gewissen, wie er es nach seinem gesunden Menschenverstand und in Abwägung der örtlichen Gegebenheiten für richtig hält. Es gibt keine einheitlichen Parteiprogramme, was aber nicht heißt, dass die „Partei der Parteilosen“ keine Ziele hat. Im Gegenteil: Da sie über den gesamten Ort verteilt wohnen und leben und tagtäglich hautnah am örtlichen Geschehen agieren, können sie die Anregungen und Probleme der Bürger schnell aufnehmen und entsprechend Abhilfe schaffen. Insofern gibt es immer kurze Wege zu den Dilsberger Ortschaftsräten der Freien Wähler. Sie alle sind ansprechbar, wenn sie vom Bürger gebraucht werden.
Hier die nominierten Kandidaten im Überblick:

1. Karlheinz Streib, Dipl. Finanzwirt (FH), Am Blumenstrich
2. Bernhard Hoffmann, Sparkassenbetriebswirt i.R. Im Bildsacker
3. Hans-Hermann Erles, selbst. Unternehmer, Mückenlocher Str.
4. Heike Ruf, Hauswirtschaftliche Betriebsleitung Orthop. Klinik Heidelberg, Bannholzweg
5. Ingrid Schmitt, Biotechnikerin, Am Herrbach, Dilsbergerhof
6. Andreas Weber, selbst. Unternehmer, An der Steige
7. Jürgen Maurer, Drucker, Neckargemünder Str
8. Rüdiger Ruf, Polizeibeamter, Neuhofer Str.
9. Sandra Bellem, Zahnmedizinische Fachangestellte, Am Mühlwald, Rainbach
10. Hans-Werner Jungbluth, Rechtsanwalt, Postweg

Wir gratulieren den Nominierten und wünschen ihnen viel Erfolg!

vorne von links nach rechts: Ingrid Schmitt, Sandra Bellem, Heike Ruf
hinten von links nach rechts: Karlheinz Streib, Bernhard Hoffmann, Andreas Weber, Hans-Hermann Erles, Hans-Werner Jungbluth, Jürgen Maurer, Rüdiger Ruf.
Foto: Kerstin Schmid (Foto Sauer)


Bürgermeister Eric Grabenbauer ist Spitzenkandidat

Die Freien Wähler haben die Kandidaten für die Kreistagswahl am 7. Juni nominiert: Den Spitzenplatz nimmt der Wiesenbacher Bürgermeister
Eric Grabenbauer ein. „Viele Entscheidungen des Kreistages treffen unsere Gemeinden direkt. Es ist wichtig, an diesen Entscheidungen beteiligt zu sein“, so Grabenbauer. Er werde sich im Falle seiner Wahl intensiv um die Belange von Wiesenbach, Bammental, Gaiberg und Neckargemünd kümmern. Den zweiten Platz nimmt der Neckargemünder Bürgermeisterstellvertreter und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Bankprokurist Jürgen Rehberger ein. „Wenn man mit 20 % der Stimmen im Gemeinderat vertreten ist, sollte man dieses Gewicht auch auf Kreisebene einbringen.“ Der Dilsberger Stadt- und Ortschafrsrat Karlheinz Streib folgt auf Platz 3 der Liste. Der Diplom-Finanzwirt (FH) ist seit vielen Jahren in Vereinen auf Orts- und Kreisebene aktiv, und wird seine diesbezüglichen Erfahrungen in der Kreisarbeit einsetzen. Als Vorsitzender der Freien Wähler Neckargemünd und Mitglied im Kreisvorstand der Freien Wähler weiss der Diplom-Bankbetriebswirt Frank Volk um die Wichtigkeit der Vernetzung auf Kreisebene: „Viele Informationen hat man nur, wenn man direkte Kontakte zu einem Kreisrat hält.“ Als Beispiel nennt er die Kreisbaumaßnahmen, über die man ohne gute Kontakte in den Kreistag nur aus der Zeitung erfährt: „Oftmals werden die Kommunalpolitiker hier vor vollendete Tatsachen gestellt.“ Der Kieferorthopäde Dr. Herbert Heiligers und der Wiesenbacher Bürgermeisterstellvertreter und FW-Vorsitzende Dipl.Ing. (FH) Gernot Echner belegen die Plätze 5 und 6.
„Eine hervorragende Liste, die viel kommunalpolitische Erfahrung in den Kreis einbringen kann“, so Eric Grabenbauer zum Abschluß der Nominierungsversammlung, die im Neckargemünder „Schützenhaus“ stattfand. Einen Seitenhieb auf die Parteien konnte sich Frank Volk bei seinem Schlußwort nicht verkneifen: „Die Zusammenlegung der Kommunal- mit der Europawahl zeigt wieder einmal die Ohnmacht der Parteien, die Bürger zu erreichen. Bei der Kommunalwahl zählen die Personen – und da haben wir die richtigen nominiert !“